Die Monatsgeschichte

Februar 2026:Trinkwasserlandprogramm

Als Folge einer extremen Trockenheit in den Jahren1981/82 versiegten viele Hausbrunnen in Langeln. Anderes Brunnenwasser entsprach nicht mehr den hygienischen Bestimmungen. So befanden sich mehrere Familien in einer Notlage und mussten über die Gemeinde mit Wasser aus Behältern versorgt werden. Bürgereingaben und die Initiative des Bürgermeisters Horst Feuerstack bewirkten, dass ein Projekt für den Anschluss der Gemeinde Langeln an das Zentrale Trinkwassernetz erstellt wurde. Der Kreis stellte finanzielle Mittel bereit, die Arbeit erfolgte im Rahmen einer Bürgerinitiative in freiwilliger Feierabend- und Wochenendtätigkeit. Meist taten sich dazu Bürger der einzelnen Straßenabschnitte zusammen und schufen sich mit Hilfe von Technik der ansässigen LPG ihre Hausanschlüsse. Das Anschließen ans Netz wurde dann von einer Fachfirma erledigt. 1985 begannen die Bauarbeiten und die Zuleitung von Wasserleben über Langeln nach Heudeber wurde geschaffen. So konnten 17 Haushalte mit 37 Personen an das Netz angeschlossen werden. In den folgenden Jahren wurden weitere 140 Haushalte angeschlossen. Damit waren 1989 bereits 80,2 Prozent der Haushalte an das zentrale Trinkwassernetz angeschlossen. Am 25. Oktober 1991 konnte das Programm als beendet bezeichnet werden, es waren 100 Prozent an das Netz angeschlossen.